978-3-03909-261-1

Die permanente Krise

Der Aufstieg der Finanzoligarchie und das Versagen der Demokratie

Chesney, Marc
ISBN 978-3-03909-261-1
2., 眉berarb. u. erw. Auflage
erschienen in 2019
Sprache D
149 Seiten
Klappenbroschur/auch als E-Book: 978-3-03909-761-6

 

CHF 24,00 / EUR 22,00


Soeben erschienen.

Blick ins Buch

Zum Buch
Der Titel dieses Buches überrascht vielleicht. Von einer ständigen Krise zu sprechen, während in den Medien sehr häufig vom Wiederaufleben des Wirtschaftswachstums die Rede ist, scheint paradox. Dass dieses Wirtschaftswachstum vor allem auf einer Explosion der weltweiten Schulden basiert und deswegen künstlich ist, wird nicht erwähnt. Kursanstiege an den Börsen werden durch die Zentralbanken erzeugt, die astronomische Summen in den Finanzsektor einschießen, sowie durch die riesigen Aktienrückkäufe von großen Unternehmen. Der Finanzsektor koppelt sich zunehmend nicht nur von der Realwirtschaft ab, sondern dominiert auch die Volkswirtschaft und die Gesellschaft. Eine zentrale Rolle spielen in diesem Prozess die Großbanken und spekulativen Fonds. 
Marc Chesney zeigt Auswege, die weder auf deregulierten Märkten noch auf einem Staat, der die Wirtschaft kontrolliert und lenkt und die Individuen überwacht, basieren. Seine Lösungen setzen auf aktive Bürgerinnen und Bürger, die ihr Schicksal selber in die Hand nehmen.
 

Stimmen zum Buch

«Mit dem Buch – unter anderen von der Alternativen Bank (ABS) und der Unia unterstützt – will Marc Chesney die Lesenden befähigen, das ‹Finanzkasino› zu durchschauen und es verständlich machen. Das gelingt ihm mit seinen vielen Beispielen, dem Humor und den Hinweisen auf die Umbruchzeit vor 100 Jahren und Zitaten aus literarischen Werken.»
Hermann Koch, in: p.s. Buchbeilage Nr. 09/15, 6.3.2015, S. 12

«Marc Chesney hat einen Finanzkrimi herausgegeben.»
Helmut Hubacher, in: Schweizer Illustrierte, 15.12.2014, S. 96

«Beeindruckend ist, dass es der Zürcher Finanzprofessor Mark Chesney mit seinem erst im Sommer erschienenen Buch ‹Vom Grossen Krieg zur permanenten Krise› innert wenigen Monaten in die Bestsellerliste für das ganze Jahr geschafft hat.»
Platz Nummer 7 im Ranking der am besten verkauften Wirtschaftsbücher 2014 in der Schweiz
Mathias Ohanian und Lukas Rohner, in: Handelszeitung, 26.11.2014 (Liste von Marktführer Orell Füssli Thalia).

«Liberale Vorschläge, wie das Finanzkasino wieder auf den Pfad der Tugend zu bringen sei. (...) Seine fundamentale Kritik hat Chesney nun in ein kleines Büchlein gefasst, das so verständlich geschrieben ist, dass es ohne jegliches Vorwissen genossen werden kann. (...) Für demokratisch gewählte Politiker müssten die 100 Seiten Chesneys eigentlich Zwangslektüre sein.»
Charlotte Jacquemart, in: NZZ am Sonntag, Bücher am Sonntag, 7.12.2014, S. 30

«Ein spannendes, ein aufschlussreiches Buch, vor allem mit dieser Insidersicht.»
«Es ist ein Buch für alle, die bisher die Wirtschaftsseiten der Zeitungen nicht gelesen haben, weil sie sie nicht zu verstehen glaubten. Ein Buch für alle, die wissen wollen, wie die Turbulenzen der Finanzwirtschaft uns alle betreffen und auch was sich gegen diese Instabilität tun liesse.»
Bernard Senn und Raphael Zehnder in der Sendung «Kontext», Das Sachbuchtrio, [Sendung hören] von Radio SRF 2 Kultur, 29.8.2014

«‹Die Menschen müssten im Zentrum der Ökonomie stehen›: Der Ökonom Chesney entwirft in einer scharfen Schrift ein detailliertes Programm, um die Macht der Grossbanken und Fonds zu brechen. (...)
100 Seiten Klarheit: Wie funktionieren ‹toxische Wertpapiere›? Wie manipulieren Banken-Lobbyisten die Politik? Was ist Hochfrequenzhandel? Und wie befreien wir uns von der erstickenden Bankenmacht? Ganz konkret? Diese und viele andere Fragen erhellt Chesneys knappes, glasklar und mit bissigem Humor geschriebenes Buch. So wird Wirtschaft, sogar Bankwirtschaft lesbar. Da zeigt sich das tiefere Motiv für Chesneys mutige Schrift: Er rückt den Menschen ins Zentrum der Ökonomie. Das ist sein Platz.» [Weiterlesen]
Oliver Fahrni in Work, Nr. 15, 19.9.2014, S. 8f.

«Das Bild, das Chesney von der Finanzwelt zeichnet, ist rabenschwarz. Doch der Bankenkritiker weiss auch, wie sie wieder in den Dienst von Wirtschaft und Gesellschaft gestellt werden kann. (...)
Eine faktenreiche, knapp gehaltene Bestandsaufnahme.»
Roland Gysin in saldo, Nr. 17, 22.10.2014, S. 39

«‹Der Homo financiarius tickt ganz anders›: Mehr Prinzipien und weniger Regulierung, mehr persönliche Haftung und weniger Code of Conduct, mehr Markt und weniger Arbitrage auf Kosten anderer, mehr kleine Banken und keine grossen Casinos: Marc Chesney findet klare Worte. Ein (Streit-)Gespräch.»
Interview von René Scheu mit Marc Chesney, in: Schweizer Monat, Mai 2015

«In der Schweiz die Dynamik des Finanzkasinos mit der direkten Demokratie begrenzen (...) Mehr Schutz vor dem Kasinokapitalismus, wie er sich in den letzten 20 Jahren entwickelt hat, verlangt Professor Marc Chesney.»
Das Interview mit Marc Chesney führte Thomas Kaiser
Online auf www.zeit-fragen.ch, Nr. 29, 10.11.2015

NEU: Porträt von Marc Chesney bei UZH News
«Der Querdenker: Finance-Professor Marc Chesney kritisiert die Auswüchse des Finanzwesens und mahnt: Die Finanzkrise ist nicht vorbei, sie nimmt ei­nen permanenten Charakter an.»
Porträt von Adrian Ritter in UZH News, 6.4.2017

Interview mit Marc Chesney in der Sendung «Echo der Zeit» auf Radio SRF
Interview mit Marc Chesney hören
«Die Finanzlobby entscheidet, was gut für das Land ist»

Radio SRF, 20.10.2014

Interview mit Marc Chesney in der Sendung «Reflexe» auf Radio SRF 2 Kultur
Interview mit Marc Chesney hören (ab Minute 33:30)
«Ethik und Ästhetik der Börse»

Radio SRF 2 Kultur, 27.5.2014
 

Der Autor
Marc Chesney, Professor für Quantitative Finance an der Universität Zürich, vertritt einen kritischen Standpunkt gegenüber den Finanzmärkten und den Großbanken. Er ist Autor verschiedener Artikel über die Gefahren, die mit der Größe und Komplexität der Finanzsphäre verbunden sind. Marc Chesney ist Mitglied von Finance Watch (www.financewatch.org) und Kontrapunkt (www.ratkontrapunkt.ch). Er war Research Fellow am «Zentrum für Religion, Wirtschaft und Politik» (Collegium Helveticum, www.zrwp.ch) und ist heute Mitglied in dessen Trägerversammlung. Er ist Mitverantwortlicher für das Projekt einer Volksinitiative zum Thema Mikrosteuer.

Übersetzungen
Dieses Buch erschien erstmals 2014 und wurde auch in französischer, englischer, italienischer,
griechischer und russischer Sprache veröffentlicht.